Wissenswertes zum Heizkörperkauf

In den letzten Jahren sind die Heizkosten kontinuierlich gestiegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob mit Öl oder Gas geheizt wird. Aus diesem Grund sind effiziente Heizungen in heutiger Zeit besonders wichtig, um den hohen Heizkosten entgegenzuwirken. Ein Grund für eine schlechte Energieausnutzung sind veraltete Heizkörper, die nur unzureichend ihre Wärme an den Raum abgeben können. In diesem Fall sollten Haus- und Wohnungseigentümer darüber nachdenken, moderne und energieeffiziente Heizkörper in ihren Räumen einzubauen. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Erneuern Ihrer alten Heizkörper achten sollten.

Inhaltsverzeichnis

    Die Vorteile moderner Heizkörper

    Heizkörper dienen in erster Linie dazu, den Wohn- oder Büroraum in der kälteren Jahreszeit angenehm aufzuheizen. Darüber hinaus sorgen diese Heizungen aber auch für den Werterhalt Ihrer Immobilie. Über längere Zeit ausgekühlte Räume verschlechtern das Raumklima. Feuchtigkeit und vielleicht sogar Schimmelbildung können die Folge sein. Daher ist es besonders wichtig, auch ungenutzte Räume auf einer Mindesttemperatur zu halten.

    Während ältere Heizkörper zum überwiegenden Teil Konvektionswärme abgeben, sind moderne Heizkörper in der Lage, den überwiegenden Teil an Strahlungswärme abzugeben. Hinzu kommt, dass diese neuen Modelle wesentlich energieeffizienter arbeiten, wobei aber auch immer die eigentliche Heizungsanlage im Auge behalten werden muss.

    Mit neuen Heizkörpern können Sie Ihre Räume ausreichend warmhalten und sparen dabei eine Menge an Heizkosten. Insoweit ist es wichtig, sich mit einer Heizungsmodernisierung auseinander zu setzen.

    Welche verschiedenen Heizkörper gibt es?

    Bevor Sie sich für einen bestimmten Heizungstypen entscheiden, sollten Sie sich zuvor über die unterschiedlichen Heizkörper informieren. Folgende Arten müssen unterschieden werden:

    Vor dem Kauf neuer Heizkörper sollten Sie die wichtigsten Typen etwas näher kennenlernen:

    Zu den bekanntesten Typen gehören:

    Zu den ältesten Vertretern der Raumheizkörper gehören die Gliedermodelle. Diese bestehen aus einzelnen Stahlblech-Rippen, die hintereinander in beliebiger Anzahl angeordnet sind. Der Aufbau ist in der Länge individuell möglich, sodass sich für jede Wärmeleistungsanforderung ein passender Gliederheizkörper anfertigen lässt.

    Leider sind diese Heizkörper sehr schwer und nehmen aufgrund ihrer Tiefe viel Platz ein. In vielen Wohnungen, aber auch in Verwaltungsgebäuden und in Schulen sind diese Modelle bis heute noch im Einsatz. Sie geben ihre Wärme bis zu 70 % als Konvektionswärme ab.

    Durch die entstehende Luftverwirbelung fliegen die Staubpartikel unkontrolliert durch den Raum, worunter insbesondere Allergiker leiden können. Schließlich darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich zwischen den Heizkörper-Rippen viel Schmutz und Staub ansammelt. Dieser ist in aller Regel nur sehr mühsam zu entfernen.

    Eine praktische Weiterentwicklung der Gliederheizkörper stellt das Röhrenmodell dar. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die in Badezimmern montierten Handtuch-Heizkörper. Es gibt diese Heizkörper in vielen verschiedenen Höhen, Breiten und Farben. Die einzelnen Röhren sind untereinander angeordnet und weisen eine gute Wärmeleitfähigkeit auf.

    Ähnlich wie die vorgenannten Gliederheizkörper geben sie bis zu 70 % ihrer Wärme durch Konvektion ab. Auch in diesem Fall kann das Raumklima für Allergiker darunter leiden. Andererseits sind diese Heizköper relativ wartungsfrei ausgeführt und einfach zu reinigen. Die meisten Modelle werden an der Wand befestigt.

    Die beste Wärmeabgabe erfolgt jedoch, wenn diese Heizkörper frei im Raum als Raumteiler eingesetzt werden. Diese Modelle sind nicht nur in Badezimmern, sondern häufig in Altenpflegeheimen und in Krankenhäusern anzutreffen. Wie zuvor erwähnt, lassen sich über den einzelnen Rohren bequem feuchte Handtücher trocknen.

    Bei den Konvektoren handelt es sich um relativ kompakte und flache Heizkörper, die jedoch ausschließlich Konvektionswärme abgeben. Sie enthalten dünne, wasserführende Rohre bzw. Lamellen, an denen sich die kältere Raumluft erwärmt. Diese Heizkörper können nahezu überall montiert werden und nehmen nur wenig Stellfläche ein.

    Auch dieser Heizkörper ist für Allergiker nur bedingt einsetzbar, da durch die Konvektion eine hohe Staubverwirbelung stattfindet. Ebenso sind die meisten Modelle verkleidet, sodass die dahinterliegenden Komponenten nur schwer gereinigt werden können.

    Zu den aktuellen und beliebten Heizkörpern gehören die modernen Plattenmodelle. Diese Heizkörper zeichnen sich durch eine geringe Tiefe aus. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen und Farben. Dank der glatten bzw. leicht gerippten Oberfläche sehen diese Heizkörper sehr dekorativ aus und lassen sich platzsparend an der Wand oder unter der Fensterbank montieren.

    Der größte Vorteil ist, dass diese Heizkörper nur einen geringen Wasserdurchfluss erreichen und dennoch eine optimale Wärmeleistung abgeben können. Mit einer solchen Heizung erreichen Sie durchschnittlich eine Energieeinsparung von bis zu 30 %. Ebenso geben diese Heizkörper nur eine geringe Konvektionswärme und eine hohe Strahlungswärme von bis zu 70 % ab. Diese Heizkörper können aus einer unterschiedlichen Anzahl an Platten oder Blechen bestehen. Die Typen werden mit einer zweistelligen Ziffer bezeichnet. Dabei gibt die erste Ziffer die Anzahl der Heizplatten an und die zweite Ziffer die Anzahl der Konvektionsbleche. Beim Modell 10 ist der Heizkörper nur mit einer Platte ausgestattet.

    Fußboden- und Wandheizungen geben eine besonders angenehme Strahlungswärme ab. Hierbei müssen wasserführende Heizschlangen im Estrich oder in die Wandflächen verlegt werden. Hieraus ergibt sich auch schon der größte Nachteil dieser Heizungsart. Sie stellen hohe Investitionskosten dar. Darüber hinaus sind diese Heizungen in Bezug auf die Heizleistung recht träge. Daher werden in diesem Ratgeber in erster Linie die kostengünstigeren und dennoch effizienten, modernen Heizkörper näher betrachtet.

    Welche Kosten entstehen beim Erneuern der Heizungssysteme?

    Durchschnittlich müssen Sie für eine Öl- oder Gasheizung in der oberen Preisklasse um die 9.000 bis 10.000 Euro einplanen. Diese Anlagen bieten ein optimales Wärmeangebot und leisten mit geringem Emissionsausstoß einen großen Beitrag für die Umwelt. Noch nachhaltiger sind die neuen Befeuerungssysteme dank Wärmepumpe oder Brennstoffzelle. Diese können aber bis zu 20.000 Euro kosten.

    Letztlich kommt es darauf an, mit welchem Energieträger die alte Anlage bisher betrieben worden ist. Ein Wechsel von einer bestehenden Ölheizung auf eine neue Ölheizung ist wesentlich einfacher und auch günstiger, als zum Beispiel der Wechsel von Öl- auf Gasheizung. Hier kommen dann noch umfangreiche Montage- und Renovierungskosten auf Sie zu. Eine Amortisierung durch Heizkosteneinsparungen ist bei neuen Heizungsanlagen erst nach 8 bis 10 Jahren möglich.

    Neben der eigentlichen Heizungsanlage müssen Sie ggf. auch neue Heizkörper installieren. Dies macht Sinn, wenn die vorhandenen Heizkörper schon in die Jahre gekommen sind und nicht mehr so wirtschaftlich arbeiten. Neue Flach- bzw. Plattenheizkörper fangen bei einer Breite von 100 cm bei etwa 60 Euro an. 160 cm breite Plattenheizkörper liegen durchschnittlich bei 160 Euro. In den örtlichen Baumärkten sind zum Teil Sonderangebote mit günstigeren Preisen zu finden. Auch im Internet lässt sich das eine oder andere Schnäppchen finden.

    In aller Regel können die verlegten Heizungsrohre für das Heißwasser-System weiter genutzt werden. Renovierungsvorschläge gibt es, wenn die alten Rohre noch außerhalb der Wand in Bodennähe verlegt sind. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern schränkt auch die Stellmöglichkeiten von Möbeln ein. Das Verlegen von gedämmten Heizungsrohren wird von einer Fachfirma durchgeführt und ist kostenmäßig nicht zu unterschätzen.

    Kostenübersicht über die unterschiedlichen Heizungsarten

    HeizungsartAnschaffungskostenKosten/kWhjährl. Wartungskosten
    Ölheizungbis 9.000 Eurobis 7,8 Centbis 250 Euro
    Gasheizungbis 9.000 Eurobis 7,0 Centbis 200 Euro
    Etagenheizungbis 5.000 Eurobis 7,0 Centbis 150 Euro
    Pelletheizung25.000 Eurobis 5,2 Centbis 300 Euro
    Hackschnitzelheizungbis 24.000 Eurobis 3,1 Centbis 300 Euro
    Stückgutheizungbis 15.000 Eurobis 5,8 Centbis 300 Euro
    Wärmepumpebis 25.000 Eurobis 5,0 Centbis 50 Euro
    Elektroheizungbis 1.000 Eurobis 30,0 Cent0 Euro
    Infrarotheizungbis 2.000 Eurobis 30,0 Cent0 Euro
    Blockheizkraftwerk40.000 Euro10,0 Centbis 1.000 Euro
    Solarthermiebis 10.000 Euro0,0 Centbis 50 Euro

    Das Thema Einsparungen

    Zunächst sollte der Zustand eines gebrauchten Heizkörpers begutachtet werden. Viele alte Modelle wurden ausgebaut und teilweise noch nicht einmal vollständig von ihrem Altwasser entleert. Hier besteht natürlich die Gefahr des Rostens. Wann ein Leck daran entsteht, ist auf den ersten Blick nicht sofort zu erkennen. Jedoch sollten an den Rohrverbindungen die Schweißnähte überprüft werden. Ist hier vielleicht schon ein leichter Rostansatz festzustellen, sollte vom Kauf Abstand genommen werden.

    Problematisch ist bei einem Warmwasser-Leitungssystem, dass der Rost des gebrauchten Heizkörpers auch auf die übrigen angeschlossenen Heizkörper übergreifen kann. Hilfreich ist es, wenn der abgeklemmte Heizkörper vor der Montage einige Male gründlich gespült wird. Dann wird beim Entleeren auch möglicher Rost sichtbar. Ein weiteres Hindernis für einen gebrauchten Heizkörper stellt natürlich der Anschluss dar. Dieser sollte ohne größeren Aufwand hergestellt werden können.

    Verständlicherweise werden Bauherren in Neubauten auf aktuelle, sprich neue Heizkörper zurückgreifen. Anders sieht dies in Altbauten aus. Dort sind meist alte Leitungssysteme vorhanden, die schon viele Jahre hinter sich haben und renovierungsbedürftig sind.

    Vornehmlich sind daran die alten Rippenheizkörper angeschlossen, die nicht sonderlich energieeffizient heizen. Während in Neubauten heutzutage auf die traditionellen Fensternischen verzichtet wird, sollten diese bei einer Renovierung mit neuen Heizkörpern zugemauert werden. Für eine optimale Energieeffizienz ist gleichzeitig darüber nachzudenken, ob nicht auch die alten Fenster gegen wärmeisolierte Ausführungen ersetzt werden sollten.

    Zunächst sollte überlegt werden, ob nicht auch die alte Heizungsanlage mit erneuert werden könnte. In diesem Fall gibt es staatliche Fördergelder vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) für erneuerbare Energien und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für alle anderen Heizungsanlagen. Auch wenn Sie nur neue Heizkörper installieren, sollten Sie nach einer Förderung durch die KfW anfragen. Die KfW bietet beispielsweise Investitionszuschüsse und Ergänzungskredite für Sanierungsarbeiten an.

    Sie können natürlich neue Heizkörper beim Heizungsfachgeschäft um die Ecke kaufen. Diese bieten Ihnen wahrscheinlich auch gleich den Einbau mit an. Wesentlich mehr können Sie jedoch sparen, wenn Sie die Arbeiten selbst durchführen. Wenn es um den einfachen Austausch von Heizkörpern geht, gelingen diese Arbeiten auch als erfahrener Heimwerker.

    Wenn Sie genau wissen, welche Heizkörper bei Ihnen eingebaut werden können, sollten Sie im Internet die Preise vergleichen. Natürlich gibt es Heizkörper auch in den örtlichen Baumärkten und Fachgeschäften, jedoch sind diese dort nicht immer günstig. Die größte Auswahl haben Sie im Internet. Sie finden dort auch ausgefallene Heizkörper zu günstigen Preisen. Für größere Mengen bieten Ihnen die Anbieter sogar Mengenrabattstaffelungen.

    Teilweise müssen Sie noch nicht einmal Versandkosten bezahlen. Ebenso ist unter anderem auch eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden möglich. Aufgrund von Größe und Gewicht werden Ihnen neue Heizkörper meist von einem Speditionsunternehmen angeliefert. Ein nicht unerwähnter Vorteil stellt das 14-tägige Widerrufsrecht bei Online-Einkäufen dar. Falls die angelieferten Heizkörper nicht passen oder gefallen, haben Sie die Möglichkeit, diese wieder zurückzusenden bzw. abholen und sich den Kaufpreis erstatten zu lassen.

    Beim Kauf sollten Sie auf folgende Kriterien achten:

    • die Art des Heizkörpers
    • die Größe
    • Design und Farbe
    • die Verarbeitungsqualität
    • die Passgenauigkeit
    • die Inbetriebnahme
    • mögliche Versand- und Lieferkosten
    • der Installationsaufwand

    Was ist bei der Planung zu berücksichtigen?

    Wenn Sie neue Heizkörper installieren möchten, sollten Sie Ihr Vorhaben vor dem Kauf genau planen. Der Heizkörperwechsel wird meist dann notwendig, wenn die alten Heizkörper nur eine unzureichende Wärme abgeben und die Heizkosten extrem hoch geworden sind. Aber auch alte und beschädigte Heizkörper sollten unbedingt ausgewechselt werden. Ein solcher Wechsel lohnt sich beispielsweise, wenn

    • der Wärmebedarf im Haus nicht mehr erreicht wird
    • alte Heizkörper korrodiert sind
    • durch den hohen Konvektionsanteil viel Staub entwickelt wird
    • wenn Fensternischen gedämmt werden und die alten Heizungen dort nicht mehr passen
    • die Heizkosten unangemessen hoch sind

    Bei der Planung sollten mögliche Renovierungsarbeiten an Wänden und Fenstern berücksichtigt werden. Ebenso müssen die neuen Heizkörper problemlos mit der eingebauten Heizungsanlage zusammenarbeiten.

    Planen Sie auch den richtigen Standort der neuen Heizkörper. Diese werden meist anstelle der vorhandenen Heizkörper installiert. Ansonsten wären größere Umbaumaßnahmen im Raum erforderlich. Wichtig ist eine Heizlastberechnung. Diese richtet sich nach dem Baujahr der Immobilie. Beispielsweise sollen Heizkörper in Gebäuden, die nach 2000 erbaut worden sind, eine Leistung von bis zu 50 Watt pro Quadratmeter erreichen.

    Im Vergleich zu schlechter gedämmten Gebäuden bis 1980, soll die Leistung bis 150 Watt pro Quadratmeter erreichen. Beachten Sie, dass für einen größeren Wärmebedarf nicht unbedingt der Heizkörper größer sein muss. Wichtig ist in allen Fällen, dass die neuen Heizkörper die möglichen Wärmeverluste des Gebäudes ausgleichen sollten.

    Wie wird der Einbau der Heizung koordiniert?

    Nach Möglichkeit sollten Sie den Einbau im Sommer planen. Dann wird die Heizung in aller Regel nicht benötigt. Ebenso können sich dadurch auch Preisvorteile bei den Händlern ergeben, da Heizkörper in diesem Fall zur Saisonware werden. Darüber hinaus spielt auch die Optik einer neuen Heizung eine wichtige Rolle. Sehr beliebt sind die modernen Plattenheizkörper, die uneingeschränkt in jedem Raum einsetzbar sind.

    Lediglich im Badezimmer kann die Röhrenheizung als Handtuchtrockner eine Alternative darstellen. Mittlerweile sind die modernen Heizkörper in allen erdenklichen Farben erhältlich. Einige Modelle weisen sogar eine besondere Oberflächenveredelung auf, sodass sich dort Schmutz und Staub nicht festsetzen kann. Interessant sind zum Beispiel die modernen Infrarotheizungen, deren Frontseite sogar individuell mit Bildmotiven bedruckt werden kann.

    Letztlich müssen Sie noch abwägen, ob Sie es sich als Heimwerker zutrauen, eine solche Renovierung selbst durchzuführen. Bevor Sie einen Heizkörper abschrauben, muss natürlich der Wasserzulauf abgesperrt werden. Beachten Sie, dass beim Auswechseln immer Restwasser aus der Heizung auslaufen kann. Ein Heizkörper wird immer mit einem Wasserzulauf und einem Wasserablauf betrieben. Nach dem Anschließen eines neuen Heizkörpers ist das System auf Dichtigkeit zu überprüfen. Ebenso muss die neue Heizung nach der Montage entlüftet werden, da nur dann die volle Heizleistung erreicht werden kann.

    Problematisch wird es, wenn die Anschlüsse nicht passen. So können die Heizungsrohre, die aus dem Boden oder aus der Wand kommen, zu kurz oder zu lang sein. Die heutigen Kupferleitungen müssen sorgsam gebogen, geschnitten und teilweise gelötet werden. Hier empfiehlt sich der Einsatz eines Fachmanns. Ebenso haben Sie aber auch beim Heizkörperwechsel durch einen Installateur den Vorteil, dass Sie von einer Gewährleistung profitieren.

      Wie wird der Wärmebedarf berechnet?

      Der Wärmebedarf für einen neuen Heizkörper berechnet sich nach der DIN EN 12 831. Dabei soll eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius erreicht werden, wenn eine Außentemperatur von minus 10 Grad Celsius vorliegt. Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen:

      Bei einem 30 qm großen Zimmer in einem ungedämmten Altbau ergibt sich die erforderliche Heizkörper-Leistung durch 30 qm x 150 Watt/qm = 4.500 Watt. Insoweit muss Ihr neuer Heizkörper mindestens 4.500 Watt erzielen oder Sie nutzen mehrere kleinere Heizungen, die in der Summe diese 4.500 Watt erreichen. Nach der Wärmeschutzverordnung müssen neue Heizkörper im Niedertemperaturbereich laufen, sodass eine Vorlauftemperatur von 70 Grad Celsius und eine Rücklauftemperatur von 55 Grad Celsius erreicht wird.

        Welches sind die bekanntesten Hersteller?

        Die nachfolgende Liste enthält einige der wichtigsten Hersteller von Heizkörpern. Verständlicherweise ist diese natürlich nicht abschließend, da auf dem Markt regelmäßig neue und innovative Modelle auch von anderen Herstellern und Marken angeboten werden. Dennoch soll Ihnen die Aufzählung etwas helfen, den passenden Heizkörper für Ihre Belange zu finden.

        • Bemm GmbH
        • Buderus
        • Cosmo
        • Delonghi
        • Jaga
        • Kermi
        • Purmo
        • Stelrad
        • Tubes
        • Vasco
        • VA-Therm
        • Viessmann
        • Vogel & Noot
        • Zehnder

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        Über den Autor

        Jan-Philipp Hotze

        Als Geschäftsführer von ökoloco ist es Jan-Philipps Ziel jeden Haushalt nachhaltig zu versorgen und dabei zu helfen eine kohlenstoffarme Wirtschaft…
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