Heizungsfinanzierung

Die Modernisierung einer alten Heizungsanlage ist in Zeiten des Klimawandels eine gute Entscheidung und ebnet den Weg für den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten. Moderne Heizungssysteme sind unumgänglich, wenn es darum geht, auch künftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft und einen intakten Planeten zu bieten.

Gleichzeitig ergibt sich mit der Modernisierung einer Heizung ein hohes Kostenpotenzial in Sachen Verbrauch und Wartung. Außerdem lässt sich mehr Wohnkomfort durch erneuerbare Energien erreichen. So ist es beispielsweise möglich, durch die Installation einer Solarthermie-Anlage das ganze Jahr über für warmes Wasser zu sorgen. Die Heizung muss dafür nicht eingeschaltet werden. Neuere Heizungen können auch digital gesteuert werden, über App oder ein eigenes Smart Home System.

So lohnt es sich in vielen Punkten, in eine neue Heizung zu investieren.

Inhaltsverzeichnis

    Die Wirtschaftlichkeit einer neuen Heizung berechnen

    Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer neuen Heizungsanlage spielt die Amortisationszeit eine wichtige Rolle. Mit diesem Ausdruck wird die Zeitspanne beschrieben, innerhalb derer das Kapital, welches in die neue Heizung investiert wurde, wieder zurückgeflossen ist. Natürlich lassen sich durch eine Heizungsanlage keine finanziellen Einnahmen generieren. Aber die laufenden Kosten sind geringer, als dies bei der alten Heizungsanlage der Fall ist. So werden also die laufenden Kosten der alten Anlage denen der neuen gegenübergestellt. Auf diese Weise erhält man die mögliche Zeitspanne, in welcher sich die Investitionskosten amortisiert haben.

    Die verschiedenen Heizungsarten im Überblick

    Art der HeizungMerkmaleVorteileNachteile
    Gas- und Ölheizung
    • Unterteilt in Niederwerttemperaturtechnik und Brennwerttechnik
    • bei veralteten Geräten liegt die Nutzung des Energieträgers nur bei 60 bis 70 Prozent
    • ein hoher Anteil des Energieträgers wird umsonst verbrannt
    • seit 2014 sind Brennwertkessel Pflicht
    • Geringe Anschaffungspreise
    • bei Gasheizungen ist kein Rohstofftank erforderlich
    • Viel Platzbedarf
    • Heizölpreise teils sehr hoch und erheblichen Schwankungen unterworfen
    • etwas höherer Wartungsaufwand
    Holzheizung
    • Meist werden Pellets als Brennstoff genutzt
    • Sehr preiswerter Brennstoff
    • regional und nachwachsend
    • weniger CO2-Ausstoß und somit förderungsfähig
    • Lagerort für Pellets wird benötigt
    • hohe Anschaffungskosten/li>
    Wärmepumpe
    • Wärme aus Erdboden. Luft oder Grundwasser wird genutzt
    • Geringe Heizkosten
    • keine laufenden Brennstoff-Kosten
    • klimafreundlich
    • viele Fördermittel
    • Stromverbrauch kann steigen
    • hohe Anschaffungskosten
    • unter Umständen zusätzliches Heizsystem erforderlich
    Solarthermie
    • Energie der Sonne wird zum Heizen und zum Warmwasser genutzt
    • Umweltfreundliche, nachhaltige Art des Heizens
    • kein CO2-Ausstoß
    • BAFA-und KfW-Förderungen erhältlich
    • Kann nicht als alleiniges Heizmittel genutzt werden (Speicherung für die Wintermonate nicht möglich)
    • Ist nur für große Dachflächen geeignet
    Mikro-Heizkraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung)
    • Gas wird als Brennwertstoff genutzt – Umwandlung in Kraft und Wärme
    • Strom kann zum Eigennutz gebraucht oder ins öffentliche Netz gespeist werden
    • Wärme wird über Wärmetauscher ins Haus geleitet
    • Effektive Doppelnutzung des Brennstoffs
    • Einsparung von Heiz- und Stromkosten
    • Sie sind unabhängig von Versorgern
    • Hohe Anschaffungskosten

    Welche Qualitätssiegel für Heizungen gibt es?

    Das CE-Kennzeichen ist wohl das bekannteste Siegel, das auch bei Heizungsanlagen in Gebrauch ist. An diesem Zeichen erkennen Sie, ob die Anlage den europäischen Standards in Sachen Sicherheit und Gesundheit entspricht. Fehlt beim CE-Siegel die Kennnummer, so werden die Fertigungskontrollen vom Hersteller durchgeführt. Ist eine Kennnummer vorhanden, so werden die Kontrollen von einer behördlich anerkannten Prüfstelle überwacht.

    Beim RAL-Gütesiegel handelt es sich um eine Auszeichnung, die vom Deutschen Institut für Gütesicherung vergeben wird. Entscheidend sind dabei unter anderem folgende Punkte:

    • höchste Materialqualität
    • exakte Verschweißung der Heizkörper
    • Standhaltung der Druckprüfung
    • regelmäßige Überwachung der Herstellerprozesse

    Bei Pelletheizungen gibt es das Enplus-Gütesiegel für Pellets. Ist dieses Siegel vorhanden, so ist sichergestellt, dass die EU-Norm prEN 14961-2 eingehalten wurde. Diese unterstützt die Betriebssicherheit von Pelletheizungen.

    Das EHPA-Gütesiegel für Wärmepumpen (EHAP steht für European Heatpump Association) erfordert bestimmte technische Anforderungen, welche an den Mindestwirkungsgrad des Heizsystems gestellt werden. Weiterhin wird damit eine Definition der Einsatzgrenzen der Wärmepumpen gesetzt, ein flächendeckender Kundendienst und die Lieferung von Hersteller-Ersatzteilen garantiert.

    Heizungsfinanzierung

    Die Vorteile einer Heizungsfinanzierung auf einen Blick:

    • es sind keine großen Rücklagen erforderlich
    • bedarfsgerechte Förderprogramme stehen zur Verfügung
    • durch neue Heizungsanlagen lassen sich Energiekosten einsparen
    • Hausbesitzer erfüllen die Auflagen der Gesetze
    • Sollte es zu einem plötzlichen Ausfall der Heizungsanlage kommen, so erhalten Sie dank der Finanzierung schnell Ersatz
    • Anschaffung einer teuren Anlage ist möglich – zahlt sich langfristig durch die höhere Energieeffizienz aus
    • bei zinsgünstigen Krediten stehen weitere, attraktive Tilgungszuschüsse für Hausbesitzer zur Verfügung

    Im Mietwohnbereich, besser gesagt beim Wärmecontracting, gilt das Prinzip der Kostenneutralität.

    Die verschiedenen Fördermöglichkeiten

    Beim Einbau einer neuen Heizung oder einer Heizungsmodernisierung stehen verschiedene Fördermittel zur Verfügung, von staatlichen Stellen, auf Bundesebene, als städtische Förderung oder in Form von Fördermitteln von den einzelnen Heizungsherstellern.

    Staatliche Förderung

    KfWBAFA
    Vergibt attraktive Kredite und ZuschüsseVergibt Zuschüsse
    Moderne Brennwertgeräte werden nicht mehr gefördertKonzentriert sich auf die Förderung von erneuerbaren Energien
    Fördert energieeffizientes Sanieren – Vollsanierung und Einzelmaßnahmen, beispielsweise Austausch einer HeizungUnterstützt beim Einbau einer Heizung mit regenerativer Energie – Solarthermie-Anlage, Pelletheizung oder Wärmepumpe
    Kombination mit Förderprogrammen der BAFA teils möglichFörderung vom Wechsel auf erneuerbare Energien (beispielsweise Kombination aus Brennwerttechnik mit Solarthermie oder Wärmepumpe)
    Wichtig: alle Zuschüsse und Kredite müssen vor Projektbeginn mit einem zugelassenen Energieberater beantragt werdenFörderung von Gas-Hybridheizungen im Gebäudebestand

    Die KfW-Förderprogramme

    KfW steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau und ist die größte Förderbank auf nationaler Ebene. Finanziert werden unter anderem energetische Sanierungen und Heizungen, wobei folgende Programme zur Verfügung stehen:

    Förderungsprogramm KfW 152 – Energieeffizient sanieren

    Es handelt sich bei diesem Programm um ein Darlehen zu attraktiven Konditionen, bei dem ein Tilgungszuschuss von mindestens 7,5 Prozent. Seit dem 1. Januar 2020 werden keine Öl- oder Gasheizungen mehr gefördert, sondern nur die Optimierung der Heizungsanlage.

    Voraussetzungen:

    • Rückzahlung zwischen vier und 30 Jahren
    • Zinssatz beträgt in den ersten zehn Jahren 0,75 Prozent
    • kann als Einzelmaßnahme (7,5 Prozent Tilgungszuschuss) oder Heizungspaket (bis zu 12,5 Prozent Tilgungszuschuss) genutzt werden

    Abhängig von der individuellen Laufzeit sind das 1. und 5. Jahr tilgungsfrei. In dieser Zeit zahlen Sie also nur die Zinsen. Kostenlose Sondertilgungen sind innerhalb der Zinsbindungsfrist von zehn Jahren jederzeit möglich. Dabei können Sie alles oder nur einen Teil der Kreditsumme tilgen.

    Handelt es sich um eine Einzelmaßnahme, so liegt der verbilligte Zinssatz bei 0,75 Prozent. Hinzu kommen noch 7,5 Prozent Tilgungszuschuss. Bei Immobilien muss der Bauantrag vor dem 1. Februar 2002 gestellt worden sein. Im Rahmen einer neuen Heizung werden moderne Brennwertheizungen gefördert.

    Heizungspaket KfW 152

    Auch bei diesem Darlehen beträgt der verbilligte Zinssatz jährlich 0,75 Prozent und es wird ein Tilgungszuschuss von 7,5 Prozent gewährt. Bei Immobilien sollte der Bauantrag ebenfalls vor dem 1. Februar 2002 erfolgt sein.

    Handelt es sich um eine alte Heizung, die noch auf Basis fossiler Energien betrieben wird (Gas- oder Ölheizung beispielsweise) ist es wichtig, dass diese nicht unter die gesetzliche Austauschpflicht nach § 10 EnEV fällt. Die Antragsstellung bei der KfW muss vor Installationsbeginn erfolgen, und zwar durch einen sachverständigen Energieberater.

    Durchgeführt werden muss ein hydraulischer Abgleich nach dem Näherungsverfahren, sprich „Verfahren A“ nach VdZ-Fachregel. Auch ein fachgerechter Einbau nach den allgemein anerkannten Technikregeln muss erfolgen.

    Steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen

    Parallel zu BAFA- und KfW-Programmen können Sie eine Ermäßigung Ihrer Einkommenssteuer erhalten, wenn Sie sich für energetische Sanierungsmaßnahmen entscheiden. Folgende Voraussetzungen gelten:

    • Gebäude muss älter als 10 Jahre sein
    • Haus oder Wohnung wird nur zu Wohnzwecken genutzt

    Die Fördermaßnahmen erstrecken sich unter anderem auf Wärmedämmung und Erneuerung von Heizungsanlagen. 20 Prozent der Kosten können Sie über einen Zeitraum von drei Jahren steuerlich geltend machen. Maximal ist der Betrag auf 40.000 Euro beschränkt. Möglich macht dies eine Änderung § 35c des Einkommenssteuergesetzes, die im Rahmen des staatlichen Klimaschutzprogramms erfolgte. Auch die Kosten für Energieberatung, Fachplanung und Baubegleitung können Sie bis zu 50 Prozent absetzen.

    Förderungen auf Bundesebene

    Berliner Förderungsprogramm (HeizungstauschPLUS)

    Dieses Förderprogramm wurde von der Berliner Senatsverwaltung ins Leben gerufen und hat die Reduzierung von CO2-Emissionen zum Ziel. So sollen energieineffiziente Heizungsanlagen beispielsweise ausgetauscht werden. Gefördert werden Pelletheizungen, Wärmepumpen, Fernwärme oder moderne Gasheiztechnik. Zwei verschiedene Module stehen zur Auswahl: Modul Gebäudeindividueller Sanierungsfahrplan und Modul Heizungsaustausch.

    Zwischen 1.000 und 4.500 Euro beträgt der Zuschuss bei Modul Heizungsaustausch, wenn die Heizungsanlage erneuert werden soll. Der Antrag kann online gestellt werden. Eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist möglich.

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    Beispiele für städtische Förderung

    Örtliche Heizungsförderung Köln

    Die Stadt Köln bietet ebenfalls ein eigenes Förderprogramm an: „Altbausanierung und Energieeffizienz – klimafreundliches Wohnen“. Gefördert werden energetische Gebäudesanierungen in Köln, welche im Sinne des Klimaschutzes eine Reduzierung des Energieverbrauchs und somit der lokalen CO2-Emissionen zum Ziel hat. Folgende Maßnahmen fallen unter dieses Förderprogramm:

    • Optimierung von Heizungsanlagen
    • Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, Geschoss- und Kellerdecken und Fenstern
    • Neuanschluss an das Fernwärmenetz
    • Solarthermie-Anlagen

    Das Formular kann auf der Seite der Stadt Köln heruntergeladen werden. Gefördert werden private Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungsgewerbe.

    Beispiele für die Höhe der Förderungen:

    • Energieberatung in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW – 100 Prozent
    • Hydraulischer Abgleich – 50 Prozent der Gesamtkosten
    • Austausch hydraulisch gegen elektronische Durchlauferhitzer – 150 Euro
    • Solarthermie-Anlagen – 50 Prozent der Gesamtkosten

    Stadtwerke Düsseldorf

    Förderung von thermischen Solaranlagen

    Solarkollektoren, die zur Heizungsunterstützung genutzt werden, erhalten eine Förderung. Voraussetzung ist, dass es sich um ein Bestandsgebäude handelt, dessen Bauantrag vor dem 31. Dezember 2008 gestellt wurde. Es werden pro volle Quadratmeter 40 Euro auf die Kollektorfläche gezahlt. Maximal beträgt die Fördersumme 400 Euro.

    Wärmepumpen

    Neu installierte Wärmepumpen, die zur Beheizung eines Wohngebäudes genutzt werden, erhalten einmalig einen Zuschuss von 40 Euro pro Kilowatt Heizleistung. Voraussetzung ist, dass die Mindestjahresarbeitszahl 3,8 beträgt. Die Fördersumme ist auf 400 Euro begrenzt.

    Durchlauferhitzer

    Sind Sie noch im Besitz eines hydraulischen Durchlauferhitzers, erhalten Sie eine Förderung, wenn Sie auf einen elektronisch geregelten umsteigen. Einmalig sind bis zu 80 Euro möglich, wobei sich die Förderung wie folgt staffelt:

    • Gerätepreis bis 600 Euro – 40 Euro
    • Gerätepreis über 600 Euro – 80 Euro

    Je Kunde wird maximal ein Gerät im Förderjahr bewilligt.

    Wohnlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

    Förderung der Investition in eine Lüftungsanlage, die zusätzlich eine Wärmerückgewinnung beinhaltet. Sie erhalten einmalig einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent auf die Brutto-Gerätekosten, wobei der Einbau nicht mitgezählt wird. Fördersumme ist auf 400 Euro pro Wohngebäude beschränkt.

    Wärmedämmung von Rohrleitungen

    Wenn Sie nachträglich Ihre Rohrleitungen für Heizung und Warmwasser dämmen, so erhalten Sie einen einmaligen Zuschuss von 3 Euro pro vollem Meter. Beschränkt ist die Fördersumme auf 60 Euro pro Gebäude.

    Wärmedämmung der Kellerdecke

    Bei einer Wärmedämmung, sofern die Dämmschicht über 14 cm dick ist, erhalten Sie einen einmaligen Zuschuss von 100 Euro pro Wohngebäude.

    Pilotprojekte für umweltfreundliche Energielösungen

    Gefördert werden:

    • erdgasbetriebene Sole-Wasser-Wärmerückgewinnungsanlagen
    • Wohnlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und solarem Luftkollektor (oder integrierter Wärmepumpe)
    • witterungsgeführte Heizungsregelung anhand von Wetterdatenauswertung

    Förderprogramm Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf

    Dieses Programm richtet sich an klimafreundliche Maßnahmen, die in folgenden Gebäudearten durchgeführt werden:

    • Wohngebäude
    • Gebäude mit Wohn- und Gewerbeeinheiten
    • Gewerbeimmobilien von Kleinst- und Kleinunternehmen (max. 49 Mitarbeiter und 10 Millionen Euro Umsatz im Jahr)

    Gefördert werden unter anderem Infrarotheizungen, sofern diese als Ersatz für Öl- oder Nachtspeicherheizungen eingebaut werden. Ebenfalls förderfähig sind:

    • Integration von Messtechnik für Mieterstrommodelle (bei Photovoltaik-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern)
    • steckerfertige PV-Anlagen
    • Luft/Wasser-Wärmepumpen

    Die Anträge für alle vorgestellten Förderprogramme und Zuschüsse gibt es online bei den Stadtwerken Düsseldorf.

    Die Fördermittel der verschiedenen Heizungshersteller:

    HeizungsherstellerProgrammVorteileWichtig
    Viessmann
    • Finanzierung in Kooperation mit der CreditPlus Bank
    • effektiver Jahreszins: 3,99 %
    • Heizung jetzt kaufen und später zahlen
    • Einsparung bei Heizkosten
    • Wunschlaufzeiten wählbar, angefangen von 24 bis 120 Monaten
    • keine Anzahl und keine Bearbeitungsgebühren
    • Ihr Heizungsfachbetrieb übernimmt die komplette Abwicklung des Kreditantrags
    • geeignet für Neubau, Modernisierung und Erweiterung
    • Antragsstellung muss vor Einbau der neuen Heizung erfolgen
    Bosch
    • Heizung + Paket Finanzierung (Heizung und Installation)
    • Heizung + Service (Heizsystem, Wartung, Reparaturen und Vollgarantie über die Laufzeit von 15 Jahren)
    • Heizung + Wärme (wie Heizung + Service plus Energielieferung)
    • Kein Eigenkapital erforderlich
    • einfacher Weg zur Heizungsfinanzierung
    • starke Kundenbindung für Installateure
    • bei Paketen, welche die reine Finanzierung übersteigen, entscheidet der Kunde am Ende, ob er die Heizung gegen ein neues Modell austauscht oder das aktuelle Modell gegen Zahlung des Restwerts erwirbt
    Vaillant
    • 1.000 Euro Klima-Bonus
    • Stressfreie Abwicklung
    • Gilt nur für Heizungen vom Anbieter
    E.ON WärmeBonus und 5 Jahre Garantie von Viessmann
    • Kooperation von E.ON und Viessmann
    Förderung von bis zu 350 Euro für folgende Heizsysteme:
    • Vitodens 200/300er Serie
    • in Kombination mit Solarthermie Vitosol 100-FM/200-FM/200-TM
    • Vitocaldens 222-F
    • Aktionszeitraum: 01. April 2020 bis 31. März 2021
    • Bedingung: ungekündigter Erdgasvertrag mit E.ON
    • WärmeBonus richtet sich nach dem neu installierten Heizsystem von Viessmann

    Wer sich für den E.ON WärmeBonus entscheidet und die neue Heizung über die integrierte W-LAN Schnittstelle Connectivity Inside oder Vitoconnect online schaltet, erhält von Viessmann eine 5-jährige Garantie.

    Welche Kredite bieten Banken an?

    Modernisierungskredit

    Diese Kreditform wird oft auch als Wohnkredit, Sanierungskredit oder Renovierungskredit bezeichnet. Es handelt sich um einen zweckgebundenen Ratenkredit, der von Kreditinstituten und Banken angeboten wird. Im Vergleich zu sonst übliche Ratenkrediten sind die Zinsen deutlich niedriger, was jährlich einen Unterschied von 1 bis 1,5 Prozent ausmacht. Die Kreditsummen bewegen sich im Rahmen zwischen 5.000 und 50.000 Euro.

    Direkt-Kredit

    Bei dieser Form kommt das Geld nicht von einer Bank oder einem Kreditinstitut, sondern einer Privatperson oder einem Verein. Die Zinsen sind vergleichsweise günstig und es sind auch niedrige Kreditsummen ab 500 Euro möglich.

    Kleinkredite

    Wird nur eine Summe von unter 5.000 Euro benötigt, so reicht ein Kleinkredit aus. Es handelt sich um eine flexible Art der Finanzierung, welche über die Hausbank am besten abgewickelt wird.

    Bauspardarlehen

    Dies ist ein Kleinkredit, der sich ebenfalls für eine Heizungsfinanzierung anbietet. Wichtig ist, dass dabei immer die Bausparförderung gewahrt bleibt. Wurde beispielsweise ein Bausparvertrag über 10.000 Euro abgeschlossen und bereits 5.000 Euro abgezahlt, kann der Vertrag für die neue Heizung genutzt werden.

    Heizung kaufen – Die Vor- und Nachteile im Überblick:

    VorteileNachteile
    Sie können die Heizung nach Ihren Wünschen gestaltenSie tragen als Eigentümer die Verantwortung
    Anbieterwechsel beim Brennstoff jederzeit möglichWartung müssen Sie organisieren und zahlen
    Große Auswahl an Heizungsarten:
    • Erdgas-Brennwertkessel, evt. in Kombination mit Solarthermie
    • Öl-Brennwertkessel, evt. in Kombination mit Solarthermie
    • Holzpellet-Kessel, evt. in Kombination mit Solarthermie
    • Wärmepumpenheizung
    • Mikro-KWK-Anlagen
    • Brennstoffzellen
    • Fernwärme, falls verfügbar
    Bei einer Finanzierung kommen zusätzlich zu den monatlichen Raten auch noch Reparaturkosten hinzu

    Heizung mieten oder leasen – Die Vor- und Nachteile auf einen Blick:

    VoteileNachteile
    Installation und Wartung erfolgt durch Anbieter der Heizung (als Contractor bezeichnet)Monatlich wird ein Mietbetrag fällig + Kosten für Energieverbrauch
    Reparatur erfolgt sofort durch den Anbieter
    Hohes Maß an Sicherheit
    Reibungsloser Betrieb gewährleistet

    FAQ – Noch Fragen?

    Ab 15 Jahren gilt Ihre Heizung als zu alt.

    Grundsätzlich werden alle Gebäudetypen und Gebäudegrößen gefördert. Dazu zählen Gewerbeeinheiten und Gebäude mit mehr als zwei Einheiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Privatpersonen, Vereine, Unternehmen oder Wohnungseigentümergemeinschaften handelt.

    Heizungen, die mit Öl betrieben werden, sind nicht förderbar. Dies ist nur der Fall, wenn die Ölheizung mit einem erneuerbaren Wärmeerzeuger kombiniert wird.

    Geförderte Handwerkerleistungen können nicht steuerlich abgesetzt werden. Ansonsten würde dies eine Förderung von ein- und derselben Leistung bedeuten.

    Über den Autor

    Jan-Philipp Hotze

    Als Geschäftsführer von ökoloco ist es Jan-Philipps Ziel jeden Haushalt nachhaltig zu versorgen und dabei zu helfen eine kohlenstoffarme Wirtschaft…
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