Die richtige Heizung finden

Wählen Sie, wie ausführlich Sie sich informieren wollen:

Zusammenfassung:

Um ein eigenes Heim zur entsprechenden Wohlfühloase werden zu lassen, benötigt man in kalten Jahreszeiten das optimale Heizungssystem für die eigenen vier Wände. Für Alt- wie Neubau stehen einige Varianten zur Verfügung – von den Klassikern bis hin zur modernen Ökothermie. Die nachfolgenden Informationen können Ihnen als Entscheidungshilfe dienen!

Tipps zu den verschiedenen Heizungsarten

Die Investition in eine Heizungsanlage ist kostspielig und von vielen Faktoren abhängig. Mit dem folgenden Überblick kann diese Entscheidung erleichtert werden.

Die Vielfalt der Heizungsarten – So finden Sie die richtige Energielösung für Ihr zu Hause

Eine Heizzentrale ist wichtig für die angenehme Temperierung eines gesamten Gebäudekomplexes. Bevor die Wärme via Heizkörper einzelne Räumlichkeiten heizen kann, bedarf es einer geeigneten Methode zur Erzeugung dieser benötigten Energie.

Wie finde ich die richtige Heizung?

Komplette Wohnkomplexe benötigen andere Heizungsarten als kleine Zimmer eines Einfamilienhauses. Mit einem Blick auf Standort, Größe und Gebäudetypen bieten sich einige Heizungsarten förmlich an. Aber auch der Gedanke an die Kosten sowie den Klimaschutz begründen eine Entscheidung. Die nachstehenden Tabellen können dabei helfen die verschiedenen Heizungsarten mit ihren Vor- und Nachteilen zu vergleichen:

Ein Überblick über die verschiedenen Heizungsarten

Die Wahl der Heizungsart ist von einigen Faktoren abhängig. Zum Beispiel gilt es die Punkte Gebäudetyp, Brennstoffe, CO2-Emission zu berücksichtigen – und natürlich die Vor- und Nachteile in die Waagschale zu werfen.

Welche Unterschiede zwischen den Heizungsarten gibt es?

Vor- und Nachteile gilt es beim Kauf der richtigen Heizungsanlage abzuwägen. Mit der folgenden Auflistung können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen:

Wärmepumpe
Gasheizung
Ölheizung
Holzheizung
Brennstofftyp
Brennstofftyp Luft-, Wasser- oder Erdenergie
Gas (Erdgas, Biogas)
Heizöl
Naturholz
Vorteile
+ Nutzung regenerativer Wärmequellen
+ Hohe Energieeffizienz
+ Verwendung klima- freundlicher Kältemittel
+ Hohe Zuverlässigkeit
+ Hohe Effizienz
+ Niedrige Heizkosten durch Brennwert- Nutzung
+ Kompakte Bauart
+ Gut mit erneuerbarer Energie kombinierbar
+ Niedriger Anschaffungspreis
+ Kein Gasanschluss Notwendig
+ Sicherer Betrieb durch ausgereifte Technik
+ Gut mit erneuerbarer Energie kombinierbar
+ Relativ wenig Störfälle
+ Schadstoffarm
+ Niedrige Betriebskosten
+ Gute Förderungen möglich
Nachteile
– Effizientes Haus und Platz für Einbindung der Umweltquelle
– Installation nicht überall Möglich
– Aufwendige Planung
– Gasanschluss notwendig (Gefahrenquelle)
– Entwicklung der Gas- Preise nicht absehbar
– Platz für Öltank notwendig
– Geruchsemission – Ölpreis-entwicklung nicht absehbar
– Hoher Wartungs- und Reinigungs-aufwand (Verrußung)
– Ohne Pufferspeicher weniger komfortabel (Nachlegen von Holz)
– Regelmäßige Ascheentfernung
– Effizient bei hohem Energiebedarf (ab etwa 15kW)
Funktionsweise
1. Erdenergie aufgesogen
2. Wärmeträger verdampft, Gas entsteht
3. Komprimierungswärme
1. Verbrennung von Gas
2. Freisetzung der Energie in Form von Wärme
1. Verbrennung von Heizöl
2. Freisetzung der Energie in Form von Wärme
1. Verbrennung von Holz
2. Freisetzung der Energie in Form von Wärme
CO2-Bilanz
Emissionsfrei mit Ökostrom oder Eigenproduktion 63 g pro kWh
CO2-Schädlich (Stark verbesserbar mit geeignetem Technikupgrade) 244 g pro kWh
Brennwertkessel, Heizöltank, Ölbrenner, Filtersysteme
Ofen (Brennkammer), Zentralheizungs-kessel, Ascher
Bestandteile
Wärmepumpe, Zapf- und Schluckbrunnen, Erdkollektoren und -sonden, (Kombi-) Speicher
Gasbrennwert-kessel, Thermostat, Elektronik, Heizungspumpe, Gasbrenner, (Puffer-)Speicher
Brennwertkessel, Heizöltank, Ölbrenner, Filtersysteme
Ofen (Brenn-kammer), Zentralheizungs-kessel, Ascher
Lebensdauer
15-20 Jahre
15 Jahre
20 Jahre
30 Jahre
Benötigter Stellplatz
kann außerhalb des Hauses aufgestellt werden
Kein Stellplatz nötig
Mittlerer Stellplatz (Tank)
Großer Stellplatz (Keller)
Kosten
– Luftwärmepumpe: ab 12.000 Euro
– Erdwärme-
pumpe: ab
17.000 Euro (Erdsonde)
ab 15.000 Euro (Erdkollektor)
– Grundwasser-wärmepumpe: ab 16.000 Euro
Strompreis durch Jahresarbeitszahl ergibt Kosten pro kW/h
5.000-10.000 Euro.
+ etwa 5,61 Cent pro kW/h
6.000-14.000 Euro
+ etwa 6,58 Cent pro kW/h
17.000-22.000 Euro
+ etwa 3,05 Cent pro kW/h
Wirkungsgrad
Luft 3,0 Erdkollektor 4,0 Erdsonde 4,0 Grundwasser 3,8 *Angaben bezeichnen Jahresarbeitszahl (JAZ)
93 %
90 %
75-90 %
Abhängigkeit vom Energielieferanten
Abhängigkeit vom Standort (Natur als Energielieferant)
Theoretisch freie Wahl (meist nur ein Netzanbieter in Region)
Freie Wahl, aber abhängig von Rohölpreisen
Geringe Abhängigkeit (Unabhängigkeit bei Eigenproduktion)
Pelletheizung
Elektroheizung
Solartechnik
Hybridheizung
Brennstofftyp
Pellets (Verarbeitetes Naturholz)
Strom
Sonnenenergie
Sonnenenergie plus Gas oder Holz
Vorteile
+ Holzheizung mit dem Komfort einer Ölheizung
+ Im Betrieb günstiger als eine Ölheizung
+ Gute Förderungen möglich
+ Kein Staub und Dreck
+ Unkomplizierte Installation (keine Rohre notwendig)
+ Keine Brandgefahr
+ Kein Wartungsaufwand
+ Dekorationselement
+ Anpassung des Stromnetzes auf höhere Leistungen
+ Einfache Montage in Neubau und Sanierung
+ Verlängern Lebensdauer eines Heizkessels
+ Wärme und Strom ohne Brennstoffkosten
+ Klimafreundlich
+ Flexibilität
+ Schont Heiz- / Brennwertkessel
+ Niedrige Kosten
Nachteile
– Regelmäßige Ascheentfernung
– Wartungsintensiv aufgrund vieler mechanischer Bauteile
– Hohe Heiz- / Stromkosten
– Energie- und kostenineffizient
– Nachtspeicher-heizungen schlecht regelbar
– Voraussetzung ist ein guter Dämmstandard
– Tragen nicht allein den gesamten Bedarf eines Hauses
– Dach im 45-Grad- Winkel nach Süden
– Energieerzeugung von Sonne abhängig
– Zwei Systeme notwendig
– Planungsaufwand
Funktionsweise
1. Verbrennung von Holzpellets
2. Freisetzung der Energie in Form von Wärme
1. Speisung aus Stromnetz
2. Erwärmung durch in Motoren und andere Antriebe
1. Photovoltaikanlagen erzeugen Strom aus Sonnenenergie
2. Solaranlagen heizen Wasser oder Wärmeträger auf
1. Grundlast mittels Sonnenenergie und deren Einspeisung ins lokale Stromnetz
2. Verbrennung von (Bio-)Gas oder Holzpellets
CO2-Bilanz
CO2-neutral 27 g pro kWh
CO2-schädlich (senken mit “grünem” Strom aus einer Photovoltaikanlage) 600 g pro kWh
CO2-neutral 26 g pro kWh
CO2-neutral in Kombi mit Holz / Pellets (wenig CO2-schädlich Gaswertbrenntechnik)
Bestandteile
Pelletbrenner, Heizwasser, Ascher, (Puffer-)Speicher, Heißluftgebläse, Fördersystem, Silo
Heizkessel, Verteilungsnetz, Heizkörper mit Stahlblechgehäuse, Luftaustritts- und Luftaussauggitter, Wärmespeicherkern, Luftbeimischklappe
Kollektor, Speicher, Wärmeträger-flüssigkeit, Pumpen, Entlüftung
Hybridkessel, Kollektoren, Silo und Fördersystem, Flüssiggas-Anlage oder Heizöltank
Lebensdauer
25 Jahre
25-30 Jahre
20 Jahre
15-25 Jahre
Benötigter Stellplatz
Großer Stellplatz (Silo)
Kein Stellplatz nötig
Kein Rohstoff- Stellplatz Geringer bis mittlerer Kollektoren- Stellplatz
Mittlerer Stellplatz (Silo und Speicher)
Kosten
16.000-25.000 Euro + etwa 4,73 Cent pro kW/h
5.000-8.000 Euro + 20-27,89 Cent pro kW/h
5.000-14.000 Euro (Finanzierung durch KfW und BAFA möglich) + 20-27,89 Cent pro kW/h (bei wenig Eigenproduktion)
12.000-17.000 Euro + 4,37-5,61 Cent pro kW/h
Wirkungsgrad
85-95 %
100 %
– 18-21 % monokristalline Solarzelle
– 13-16 % polykristalline Zelle
– 6-7 % amorphe Siliziumzelle
– 10 % Tandemzelle
– 10-12 %
Dünnschichtzelle (CIS)
– 20-25 % Dünnschichtzellen Galliumarsenid
– 11 % Dünnschichtzellen Cadmiumtellurid
– 2 % Farbstoffzelle (Grätzelzelle)
85-95 % (Abhängig von Kombination)
Abhängigkeit vom Energielieferanten
Geringe Abhängigkeit
Freie Wahl (Abhängigkeit von Strompreisen)
Abhängigkeit vom Standort (Natur als Lieferant) – Teilweise unabhängig vom Stromanbieter
Teilweise Unabhängigkeit (je gewünschter Kombi)
Kohleheizung
Blockheiz-kraftwerk
Brennstoffzellen-heizung
Fernwärmenetz
Brennstofftyp
Stein- oder Braunkohle
Heizöl oder -Gas
Heizgas
Abgaswärme aus Kraftwerk (immer mehr Biomasse)
Vorteile
+ Direkte schnelle Wärme
+ Wärme- und Stromerzeugung
+ Günstiger als Brennstoff- zellenheizung
+ Kompakte Anlagen- technik ohne Lärm
+ Wärme- und Stromerzeugung
+ Extrem effizient und Umweltschonend
+ Kompakte Anlagen- technik ohne Lärm
+ Wirtschaftlicher Betrieb auch in Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf
+ Keine eigene Heizung nötig
+ Platz sparend
+ Ressourcen schonend
+ Keine Wartungs- und Reparaturkosten
Nachteile
– Ineffizienz
– Logistisch
aufwendig
– Beschaffungs-probleme
– Verrußung hoch
– Ascheentfernung
– Fossile Brennstoffe wie Heizöl
– Preisentwicklung für Rohstoffe nicht absehbar
– Planungsaufwand
– Nicht für jedes Haus geeignet
– Wirtschaftlichkeit erst bei hohem Wärmebedarf
– Nicht für jedes Haus Geeignet
– Abhängigkeit vom Gasanschluss
– Regelmäßige Wartung
– Anschluss ans Fernwärmenetz
– Preis für Energie- träger höher und regional schwankend
Funktionsweise
1. Festbrennstoff (Stein- oder Braunkohle) wird verbrannt
2. Wärme im Verteilsystem weitergegeben
1. Verbrennung von Öl oder Gas
2. Abgaswärme durch Motoren-verbrennung
3a. Kühlwasser wird erhitzt
3b. Verbrennungsgase geben Wärme ab.
1. Kalte Verbrennung von Gas und Luft
2. Wasserstoff und Sauerstoff reagieren zu Wasser, Energie und Abgaswärme.
1. Abgaswärme von Kraftwerken nutzen
2. Weiterleitung an Haushalte
3. Individuelle Nutzung über Heizkörper
CO2-Bilanz
CO2-schädlich 732 g pro kWh
CO2-schädlich 244-302 g pro kWh (senken durch Biogas)
CO2-schädlich 244 g pro kW/h (senken durch Biogas)
Abhängig von der Funktion des Kraftwerkes 224-302 g pro kWh
Bestandteile
Brennkammer (Kamin, Ofen), Abluftsystem
Verbrennungsmotor oder Gasturbine, Generator, Wärmetauscher, Pufferspeicher
Zellenstapel Brennstoffzellen, Gasbrennwertkessel Thermostat, Elektronik, Heizungspumpe, (Puffer-)Speicher
Heizungszentrale, Heizkörper
Lebensdauer
30 Jahre
15-20 Jahre
15-20 Jahre (etwa 7-8 Jahre pro Zelle)
30 Jahre
Benötigter Stellplatz
Mittlerer bis großer Stellplatz (Keller)
Stellplatz für Spitzenlastkessel
Stellplatz für Spitzenlastkessel
Geringer Lagerplatz für Übergabestation
Kosten
18.000-24.000 Euro + etwa 3,27 Cent pro kW/h
15.000-30.000 Euro (Förderungen möglich über KfW und BAFA). + etwa 2-3 Cent pro kW/h
Ab 30.000 Euro (Förderungen möglich über KfW und BAFA) + etwa 5,61 Cent pro kW/h
4.500-12.000 Euro (regionale Förderungen möglich) + etwa 6,7 Cent pro kW/h
Wirkungsgrad
70-80 %
90 %
94 %
90-93 % Transport mindert absoluten Wirkungsgrad (relativ vom Heizkörper abhängig)
Abhängigkeit vom Energielieferanten
Abhängigkeit vom regionalen Vertrieb
Unabhängigkeit von Versorgern
Teilweise Unabhängigkeit (Teilweise abhängig vom Gasnetz)
Abhängigkeit vom Kraftwerk

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Kosten für eine neue Heizung setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen und sollten vor der eigentlichen Entscheidung einkalkuliert und durchgerechnet werden:

  • Anschaffungskosten

  • Rohstoffkosten

  • Betriebskosten

Folgende Kosten sollten zum Beispiel bei der Anschaffung einer Gasheizung berücksichtigt werden:

  • Kauf : 5.000-10.000 Euro

  • Installation : 3.000- 5.000 Euro

  • Anschluss : 2.000- 4.000 Euro

  • Betriebskosten : 2.500- 3.000 Euro

  • Rohstoffkosten : 4.000- 7.500 Euro

  • Wartung : 200- 400 Euro

  • Kosten min-max : 16.700-29.900 Euro

Letztendlich bestimmen aber der Standort und die Größe der Immobilie den Preis. Eine regelmäßige Wartung sowie der Austausch von Verschleißteilen fordert weiteres Budget. Zusätzlich sollte bedacht werden, dass Stromkosten sowie Preise für Heizöl und Erdgas am Markt variabel sind.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

  • Anschaffungskosten

  • Rohstoffkosten

  • Betriebskosten

Die Kosten sind zudem von weiteren Faktoren wie dem Brennstofftyp und der Größe der Immobilie abhängig. Es sollten auch Ausgaben für die Wartung einkalkuliert werden.

Mit welchen Kosten für eine Heizung muss ich rechnen?

  • Installationskosten

  • Anschaffungskosten

  • Rohstoffkosten

  • Betriebskosten

Werden Maßnahmen am Heizungssystem gefördert?

Bevor der Ein- oder Umbau eines Heizungssystems erfolgt, sollte ein Förderantrag gestellt werden. Förderungen können spezifisch regional angeboten werden und müssen in der jeweiligen Region bei der zuständigen Behörde nachgefragt werden. Als große Förderinstitute gelten folgende Institutionen:

Die Senkung der CO2-Emission und die Umrüstung auf Nachhaltigkeit durch moderne Brennwerttechnik stehen hier im Vordergrund. Die Förderkosten werden mindestens zu 15 und in guten Fällen bis zu 30 Prozent – maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit – übernommen. Zudem locken ein niedriger Effektivzins sowie ein Tilgungsbonus.

Kann ich mit Subventionen für eine Umrüstung rechnen?

Im Vorfeld sollten die Förderungsoptionen eingeholt werden. Dies ist bei folgenden Instituten möglich. Die Umrüstung auf Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität wird stets gefördert:

Werden Heizungsanlagen gefördert?

Im Vorfeld sollten die Förderungsoptionen eingeholt werden. Die Umrüstung auf Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität wird stets gefördert von den folgenden Instituten:

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Welche Heizungsarten lassen sich kombinieren?

Um die Heizlast klimafreundlich, nachhaltig und budgetfreundlich zu verlagern, empfehlen sich Kombinationen aus verschiedenen Heizungsarten. Der Hauptenergieträger ist folgend für Spitzenlastzeiten in kalten Wintermonaten der Wärmegarant. Die Ergänzungsmodule aus meist regenerativen Brennstofftypen dienen der Basislieferung an Energie über das gesamte Jahr. Beliebte und wirtschaftliche Kombinationen sind:

Kann ich Heizungsarten kombinieren?

Bei den Themen Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Klimafreundlichkeit taucht immer wieder das Wort Kombiheizung auf. Hauptenergieträger und Ergänzungsmodule variieren über das gesamte Jahr gesehen mit ihrem Einsatz. Folgende Lösungen sind besonders beliebt:

Kann ich Heizungsarten kombinieren?

Wie steigert sich die Nachhaltigkeit meines Heizungssystems?

Die Nachhaltigkeit einer Heizungsart wird insbesondere durch die Nutzung von regenerativer Energie bestimmt. Demzufolge zeichnen sich Wärmepumpen und Solarthermie als die Starspieler im Heizungsteam aus. Aber auch wenn Finanzen, Platz oder Standort sowie die benötigte Heizlast nicht für eine solche Lösung stimmen, kann eine Kombination aus zwei Systemen die Nachhaltigkeit deutlich erhöhen. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass Brennstoffe aus regionalem Bezug geliefert werden.

Wie wirtschaftlich ist meine Heizung?

Wundervoller Weise können Ökologie und Ökonomie beim Thema Heizung in einem Atemzug genannt werden. Mit einer bedachten Heizstrategie wird nach kurzer Zeit klar, dass die Ausgaben einfach gesenkt werden können. Folgende Punkte steigern zusätzlich die Wirtschaftlichkeit:

  • Wärmedämmung des Objektes

  • Programmierbare Thermostatköpfe

  • Solarthermie schafft Eigenstrom

  • Verbundversorgung ist günstiger

Des Weiteren spielt die Handhabung eine wichtige Rolle. Mit einfachen Maßnahmen schafft jeder Besitzer eine Optimierung der Effizienz seiner Heizungsanlage:

  • Kesselregelung

  • Nachtabsenkung (auch automatisch in der Heizungszentrale)

  • Nachtabsenkung (auch automatisch in der Heizungszentrale)

Wie kann ich die Nachhaltigkeit der Heizung steigern?

  • Verwendung von regenerativen Ressourcen

  • Bezug von lokalen Quellen

  • Wärmedämmung

  • Programmierbare Thermostatköpfe

  • Eigenstromproduktion mittels Solartechnik

  • Absenkung des Heizungsreglers

  • Entlüftung und Kesselreinigung

  • Reinigung und Wartung

  • Nachtabsenkung

Was muss bei der Wartung der Heizung beachtet werden?

Die Wartung ist für eine reibungslose Nutzung unerlässlich und sollte einmal im Jahr durchgeführt werden. Generell liegen die Kosten zwischen 200 und 300 Euro. Dabei optimiert der Fachmann gleichzeitig den Verbrauch und die Effizienz des Systems – zum Nutzen des Betreibers. Relevante Maßnahmen sind unter anderem:

  • Sichtprüfung Tank

  • Austausch Ventilköpfe und Filter

  • Prüfung Wasser führender Teile

  • Entfernung Kalk und Ablagerungen

Was muss bei der Wartung der Heizung beachtet werden?

Durch einen Fachmann kann die Lebensdauer der Heizungsanlage verlängert werden. Für eine kleine Investition von nur bis zu 300 Euro lassen sich folgende wichtige Aufgaben professionell und richtig durchführen:

  • Tankprüfung

  • Prüfung aller Wasser führenden Bestandteile

  • Upgrade der Filter und Ventilköpfe

  • Beseitigung von Ablagerungen und Kalk

Was wird bei der Heizungswartung alles geprüft?

  • Reinigung von Kalk und Ablagerungen

  • Tanksichtung

  • Einbau Filter und Ventilköpfe

  • Wasser führende Einzelteile

Welche Auswirkungen hat die Heizung auf CO2-Bilanz und Klimaschutz?

Dank dem, zwar langsamen, aber steten Aufschwung neutraler Pelletheizungen und der größeren Beliebtheit der Solarthermie in Privathaushalten kann die durchschnittliche CO2-ein stückweit reduziert werden. Die CO2-Bilanz wird allerdings nur verbessert, wenn sie im Großen und Ganzen bekämpft wird. Und auch die Bezugswege spielen eine erhebliche Rolle – lieber regional orientieren. Aber auch das Etikett „grüner Fußabdruck“ durch Ökostrom sollte unter die Lupe genommen werden. Was die hiesigen Stromleitungen hergeben, bestimmt nicht der gewählte Tarif, sondern der Dienstleiters. 40 Prozent der gesamten benötigten Energie werden für Gebäude verwendet, davon 85 Prozent für Warmwasser und Heizung. Daher lohnen sich Brennwerttechnik und moderne Heizsysteme, weil der Klimaschutz im Keller beginnt. Umrüsten auf regenerative Energien ist daher gut – für die Umwelt und den jeweiligen Geldbeutel.

Wie kann ich nachhaltiger heizen?

Ein Thema diesbezüglich ist der Wechsel von fossilen zu regenerativen Energieträgern. Brennstoffe aus regionalem Bezug steigern ebenso die Nachhaltigkeit. Aber auch die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit bringt einiges Potenzial mit sich:

  • Absenkung des Heizungsreglers um nur ein Grad

  • Gebäude mit Wärmedämmung versehen

  • Programmierbare Thermostatköpfe

  • Solarthermie als Eigenstromproduktion

  • Verbundversorgung organisieren

  • Nachtabsenkung

  • Kesselregelung

  • Wartung und Reinigung

Was unterscheidet regenerative von fossilen Ressourcen?

Der Hauptunterschied liegt darin, dass fossile Brennstoffe als Bodenschätze begrenzt und regenerative Ressourcen unendlich vorhanden sind. Holz als Biomasse ist zwar nicht unendlich wie Erdwärme und Sonnenenergie vorhanden, kann aber gepflanzt und durch natürliche Aufforstung als unendlich betrachtet werden. Weitere Vorteile sind:

  • Klimaneutral

  • Hohe Energieleistung

  • Wenig Verrußung

Macht eine Erneuerung meiner Heizung Sinn?

Die Erneuerung einer 30 Jahre alten Heizung ist in klimatischer und wirtschaftlicher Sicht definitiv ein Muss. Neue Brennwerttechnik erwärmt selbst im Rücklauf das Wasser des Systems. Damit lassen sich mindestens 15 Prozent an Energiekosten senken. In kleinen Schritten wirken Niedertemperaturkessel als wunderbare Optimierung.

Ist eine Erneuerung der Heizung immer sinnvoll?

In Bezug auf die Entwicklungen ist ein Austausch eines veralteten Systems zu empfehlen. Der Austausch nach wenigen Jahren Existenz ist dagegen nicht ratsam. Mitunter reichen schon Aufrüstungen mit Brennwerttechnik, um bis zu 15 Prozent Energiekosten zu sparen.

Macht eine neue Heizung immer Sinn?

Bei alten Techniken ist es immer empfehlenswert. Jüngere Einbauten lassen sich aufrüsten. Man kann durch eine Aufrüstung bis zu 15 Prozent sparen.

Welche Heizungsarten sind in Deutschland wie verbreitet?

Von einst nur Kohle- und Holzheizungen ist der Wandel hinsichtlich regenerativer Energiequellen langsam sichtbar. Folgend zwei kleine Übersichten über die Nutzung der Heizungsarten und deren Verteilung bei der Energiegewinnung.

Heizungsart
Verteilung in Prozent
Erdgas
47,7
Öl
26,7
Fernwärme
13,6
Strom
4
Flüssiggas
1,5
Holz / Pellets
3
Kohle
0,7
Sonstiges
2,2

Anleitung: So finden Sie die richtige Heizungsanlage

Individuelle Einflussfaktoren bestimmen die Entscheidung für eine Heizungsart. Mit diesem kleinen Leitfaden genießen Sie bald die wohlige Wärme Ihrer neuen Heizungsanlage. Dank dieser Fakten :

  • Fachmann aufsuchen

  • Kenntnisse bezüglich Gebäudetyp und -größe beschaffen

  • Wissen über Raumaufteilung aneignen

  • Fakten zur Dämmung sammeln

  • Wärmebedarf klären

  • Wärmeleistung berechnen

  • Standort als Entscheidungshilfe einbeziehen

  • Technische Lösungen herausfinden

  • Kombinationsmöglichkeiten abwägen

Ökoloco steht Ihnen mit einer fachkompetenten Beratung gern zur Verfügung und vereinfacht Ihnen diese Entscheidung!

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