BAFA Förderung:

Das müssen Sie wissen

Wählen Sie, wie ausführlich Sie sich informieren wollen:

Was ist die BAFA-Förderung?

Was versteht man unter einer BAFA-Förderung?

  • ausschließlich Förderung von Heizungen mit niedriger Emission oder erneuerbaren Energien
  • Kombination mit anderen Förderungen möglich, etwa mit KfW-Programmen

Wissenswerte Fakten zur BAFA-Förderung

Warum fördert der Staat erneuerbare Energien?

Warum setzt BAFA auf eine Förderung der erneuerbaren Energien?

Folgende Punkte zeichnen eine BAFA-Förderung aus:

  • nur Heizungen werden gefördert, die niedrige Emissionswerte haben oder mit erneuerbaren Energien betrieben werden
  • BAFA-Förderung kann mit anderen Programmen kombiniert werden, auch mit KfW-Angeboten
  • Ziel ist es, innovative Heiztechnologien und regenerative Energien zu fördern

Welche Heizungstypen werden von BAFA gefördert?

Energieeffizient und umweltschonend, das sollten Heizungssysteme sein, um von BAFA gefördert zu werden. Ziel des Bundes ist es, einen finanziellen Anreiz für den Einbau von erneuerbaren Energien zu schaffen. So soll auf lange Sicht gesehen die Energiebilanz gesenkt und die gesteckten Klimaschutzziele erreicht werden. Folgende Heizungsarten kommen für eine Förderung durch das BAFA infrage:

Überblick über die Heizungsarten, die von der BAFA gefördert werden:

Zuschüsse sind bei folgenden Fällen ebenfalls möglich:

  • Modernisierung von Anlagen, die bereits gefördert worden sind
  • Überprüfung von Wärmepumpen

Überblick über die Zuschusshöhe, die bei der BAFA möglich ist:

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Zusatzförderungen der BAFA – für was gibt es mehr Geld vom Staat?

Neben den oben genannten Heizungsanlagen wird auch eine Optimierung durch die BAFA gefördert. Dies kommt dann infrage, wenn Sie neben der Heizungsanlage auch die Heizkörper und die Leitungen optimieren. Auch eine nachträgliche Optimierung ist förderungsfähig, wobei eine Kostenerstattung von bis zu 200 Euro möglich ist. Voraussetzung ist, dass die erstatteten Kosten nicht höher als die Beratungskosten selber liegen.

Was wird von der BAFA im Detail gefördert?

Die Höhe der Fördergelder fällt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ganz unterschiedlich aus, beginnend von 500 Euro bis zu 18.000 Euro. Diese können Sie in Anspruch nehmen bei:

  • Investition in eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien

  • Modernisierung in eine bereits geförderte Heizung

  • Durchführung eines Wärmepumpenchecks

Erfüllen Sie die oben genannten Kriterien, sind folgende Fördermittel möglich:

  • Pellet-Heizungen: 2.000 bis 3.000 Euro, je nach Typ
  • Hackschnitzelkessel: 3.500 Euro
  • Wärmepumpe: 1.300 bis 4.500 Euro, je nach Variante
  • Solarthermie mit Heizungsunterstützung: 2.000 Euro
  • Solarthermie mit Warmwasserversorgung: 500 Euro

Werden auch Blockheizkraftwerke (BHKW) gefördert?

Das BAFA bewilligt auch Fördermittel für den Einbau von Blockheizkraftwerken, die maximal eine Leistung von 20 Kilowatt aufweisen. Entscheidend für die Höhe der Fördergelder ist dabei die Leistung des BHKW und so kann es bis zu 3.500 Euro an Zuschuss geben.

Allerdings richtet sich die BAFA-Förderung weniger an Privathaushalte. Vielmehr ist sie ideal für kleine bis mittelgroße Wohnanlagen sowie Reihenhaussiedlungen, wobei folgende Richtwerte gelten:

  • kleine Anlagen mit einer Nennleistung bis zu 1 Kilowatt: bis zu 1.900 Euro Förderung
  • mittelgroße Anlagen mit einer Leistung von 10 Kilowatt: bis zu 3.400 Euro Förderung

Zusatzförderungen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Überblick:

  • Solarthermie-Anlage: Förderung bis zu einer Kollektorfläche von 100 Quadratmetern – 200 Euro pro qm im Altbau – 150 Euro pro qm im Neubau – auch Förderung von Energiezuführung ins öffentliche Netz
  • Kesseltauschbonus: Installation eines Heizkessels mit moderner Brennwerttechnik – Zuschuss in Hohe von 500 Euro
  • Installation der Solarthermie-Anlage in einem Energieeffizienz-Gebäude nach KfW 55: Zuschuss in Höhe des 1,5-fachen der Basisförderung – Voraussetzung ist ein bedarfsorientierter Energieausweis

BAFA Förderung – wie funktioniert nun die Antragsstellung?

Sobald Sie eine Heizung mit erneuerbaren Energien planen, sollten Sie auch an den Antrag bei der BAFA denken. Dabei ist es ganz entscheidend, dass die Antragsstellung in einem bestimmten Zeitraum erfolgt. Seit Anfang des Jahres 2018 ist es Pflicht, den Antrag vor Beginn der Modernisierung zu stellen. So sind folgende Punkte bei der Antragsstellung zu beachten:

  • Vorhabensbeginn: Antrag vor Beginn der Modernisierungsmaßnahmen stellen
  • Anträge auf BAFA-Förderung müssen online erfolgen
  • An erforderliche Daten denken: persönliche Daten zur antragsstellenden Person und Bankverbindung
  • Heizungsanlage und Gebäude: Neuinstallierung oder Nachrüstung – Art der Anlage – Pufferspeicher – Installationsort
  • Art der Förderung

Dem Antrag auf BAFA Förderung muss in jedem Fall eine Fachunternehmererklärung beigefügt, in dem das Vorhaben und das ausrangierte Heizungssystem detailliert beschrieben werden.

BAFA Fördermittel – Ihre Checkliste zu besseren Orientierung

  • Die Förderung müssen Sie vor Beginn der Baumaßnahmen beantragen
  • Es werden nur Heizung mit erneuerbaren Energien gefördert
  • Denken Sie an die Fachunternehmererklärung
  • Die Rechnungen legen Sie nach Abschluss der Baumaßnahmen vor
  • Voraussetzung zur BAFA-Förderung ist der Nachweis über einen hydraulischen Abgleich
  • Eine Kombination von KfW– und BAFA-Förderung ist unter bestimmten Umständen möglich

Welche Förderprogramme gibt es bei der BAFA?

Bei der BAFA können Sie Zuschüsse von 500 bis 18.000 Euro erhalten, und zwar in folgenden Fällen:

  • Investierung in eine Heizungsanlage, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird
  • Modernisierung einer bereits geförderten Heizung
  • Wärmepumpencheck

Folgende Fördermittel stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Pellet-Heizung: bis 3.000 Euro, abhängig vom Modell
  • Hackschnitzkessel: 3.500 Euro
  • Wärmepumpe: bis 4.500 Euro, je nach Modell
  • Solarthermie-Anlage mit Unterstützung der Heizung: 2.000 Euro
  • Solarthermie mit Warmwasserversorgung: 500 Euro
  • Förderung von Blockheizkraftwerken: bis 3.500 Euro, bei Leistungen von maximal 20 kW – eher für Wohnanlagen und Reihenhaussiedlungen

Welche Zusatzförderungen gibt es von der BAFA?

Die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bietet auch noch weitere Zusatzförderungen an, die wie folgt aussehen können:

  • Solarthermie-Anlage: Kollektorfläche von 100 qm – im Altbau = 200 Euro pro qm – im Neubau = 150 Euro pro qm – auch die Einspeisung von Energie in die öffentlichen Netze wird gefördert

  • Bonus für den Kesseltausch: für Heizkessel mit moderner Brennwerttechnik – Zuschuss von bis zu 500 Euro

  • Solarthermie-Anlage in energieeffizienten Gebäude nach KfW 55: 1,5-fache der Basisförderung möglich – Sie müssen einen bedarfsorientierten Energieausweis haben

Was ist bei der Antragsstellung bei der BAFA zu beachten?

Einer der wichtigsten Punkte bei der Stellung eines Antrags zur BAFA-Förderprogrammen ist der richtige Zeitpunkt. So können Sie den Antrag beispielsweise nicht mehr stellen, wenn Sie schon mit der Modernisierung begonnen haben. Weitere Punkte, die bei der Antragsstellung wichtig sind:

  • Antrag auf BAFA-Förderung nur online möglich
  • keine Daten vergessen: an persönliche Daten und Bankverbindung denken
  • Art der Heizungsanlage und des Gebäudes: handelt es sich um eine Neuinstallierung oder eine Nachrüstung – wie soll die Anlage beschaffen sein – Pufferspeicher erforderlich – wo soll die Heizung installiert werden
  • Fachunternehmererklärung muss beigefügt sein

Wie sehen die Zusatzförderungen der BAFA aus?

Folgende Zusatzförderungen gibt es bei der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:

  • Solarthermieanlagen für Kollektorfläche von 100 qm = 200 Euro pro Quadratmeter im Altbau oder 150 Euro pro Quadratmeter im Neubau – Förderung der Einspeisung in das öffentliche Netz möglich

  • Kesseltauschbonus = bis 500 Euro – gilt für Kessel mit moderner Brennwerttechnik

  • Einbau einer Solarthermie-Anlage in Gebäuden mit Energie-Effizienz nach KfW 55 = 1,5-fache der Basisförderung

Das gilt es bei der Antragsstellung von BAFA-Förderprogrammen zu beachten:

  • Antragsstellung muss vor Beginn der Modernisierungsarbeiten erfolgen
  • persönliche Daten und Bankverbindung nicht vergessen
  • Art der geplanten Anlage und des Gebäudes spielen eine Rolle: Neuinstallierung oder Nachrüstung – Beschaffenheit der Anlage – Pufferspeicher – Ort der Installation
  • Fachunternehmererklärung ist für die Antragsstellung erforderlich

Förderung kombinieren: BAFA und KfW

Und was hat es nun mit den Kombinationsmöglichkeiten der staatlichen Fördermittel von BAFA und KfW auf sich? Auch beim Kreditinstitut für Wiederaufbau, kurz KfW, können Sie attraktive Fördergelder für den Heizungsbau und die energetische Modernisierung beantragen. Unter gewissen Voraussetzungen ist auch eine Kombination von beiden Fördervarianten möglich:

Ihre Checkliste zur Antragsstellung bei der BAFA:

Die Checkliste zum BAFA-Antrag

  • Energieberatung vor Ort

  • Sanierung der Immobilie zum KfW-Effizienzhaus

  • BAFA-Förderung und KfW-Kredit

  • Antrag vor Beginn der Baumaßnahmen stellen
  • nur Heizungsanlagen mit regenerativer Energie werden gefördert
  • Denken Sie an die Fachunternehmererklärung
  • Nachweis über hydraulischen Abgleich ist Pflicht
  • KfW– und BAFA-Programme können kombiniert werden
  • Stellen Sie den Förderantrag vor Beginn der Baumaßnahmen
  • Förderung nur für Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien möglich
  • Fachunternehmererklärung nicht vergessen
  • Nach Abschluss der Modernisierung müssen Sie die Rechnungen vorlegen
  • Voraussetzung für BAFA-Förderung = Nachweis über hydraulischen Abgleich
  • Kombination von Programmen der KfW und BAFA unter Umständen möglich
Beitragsbild: Bafa-Förderung

Der alleinige Einbau einer neuen Heizung reicht nicht aus, um eine Förderung von beiden Stellen zu erhalten. In diesem Fall entscheiden Sie sich entweder für die Förderprogramme der BAFA oder der KfW.

Als Alternative zum Heizungskauf kommt das Mieten einer Heizungsanlage infrage.

Die wichtigsten Fakten der BAFA-Förderung in der Zusammenfassung

  • Kombination von BAFA- und KfW-Förderung möglich: Voraussetzungen = Energieberatung vor Ort – Sanierung der Immobilie zum KfW-Effizienzhaus – KfW-Kredit + BAFA-Förderung

  • Antragsunterlagen finden Sie auf den Seiten der BAFA – spezielle Online-Hilfen erleichtern Ihnen das Ausfüllen

  • seit dem 1. Januar 2018 ist die Antragsstellung nur online möglich

Die Fakten zu den BAFA-Förderprogrammen zum Abschluss im Überblick:

  • Kombinieren Sie BAFA- und KfW-Förderung unter diesen Voraussetzungen: Energieberatung vor Ort – Haussanierung zum KfW-Effizienzhaus
  • Antrag kann nur online erfolgen – Unterlagen gibt es auf den Seiten der BAFA

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Jan-Philipp Hotze

Geschäftsführer

Sein Ziel ist es jeden Haushalt nachhaltig zu versorgen und dabei zu helfen eine kohlenstoffarme Wirtschaft aufzubauen.
Als Kaufmann mit einem Bachelor in Betriebswirtschaft und einem Master in Energiewirtschaft ist Jan-Philipp Ihr Ansprechpartner rund um das Thema Energie Effizienz.
Fragen können Sie gerne an service@oekoloco.de richten.